Es gibt einige Versicherungen, die für junge Erwachsene als absolute Grundlage gelten. Sie schützen vor Risiken, die im Ernstfall sehr teuer werden können und dich finanziell überfordern würden.
Eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt ist die private Haftpflichtversicherung. Sie springt ein, wenn du einer anderen Person einen Schaden zufügst – sei es durch einen kleinen Moment der Unachtsamkeit oder durch einen größeren Unfall. Personen- oder Sachschäden können schnell in die Hunderttausende oder sogar Millionen gehen. Ohne Haftpflichtversicherung müsstest du dafür mit deinem gesamten Vermögen haften. Die Kosten für diese Versicherung sind im Vergleich dazu sehr gering, weshalb sie als unverzichtbar gilt.
Ebenfalls sehr wichtig ist die Krankenversicherung. In Deutschland ist sie zwar verpflichtend, dennoch solltest du prüfen, ob du optimal abgesichert bist. Ob gesetzlich oder privat – entscheidend ist, dass du im Krankheitsfall keine finanziellen Sorgen hast und medizinisch gut versorgt wirst. Gerade bei Zusatzleistungen wie Zahnbehandlungen oder Krankenhausaufenthalten können Zusatzversicherungen sinnvoll sein, je nach persönlicher Situation.
Eine weitere zentrale Absicherung ist die Berufsunfähigkeitsversicherung. Viele junge Erwachsene halten sie für unnötig, weil sie noch am Anfang ihrer Karriere stehen. Doch genau das ist ein Trugschluss. Das Risiko, aus gesundheitlichen Gründen langfristig nicht mehr arbeiten zu können, ist real – und es betrifft längst nicht nur körperlich anstrengende Berufe. Psychische Erkrankungen sind mittlerweile einer der häufigsten Gründe für Berufsunfähigkeit. Wer früh abschließt, profitiert von günstigen Beiträgen und einer besseren Gesundheitsprüfung.
Je nach Lebenssituation kann auch eine Hausratversicherung sinnvoll sein, vor allem wenn du eine eigene Wohnung hast. Sie schützt dein Hab und Gut bei Schäden durch Feuer, Wasser, Einbruch oder Sturm. Gerade bei teurer Einrichtung oder Technik kann ein Schaden schnell mehrere Tausend Euro betragen.